Das Meta-Modell der Sprache
beschäftigt sich mit dem Fluss zwischen Oberflächenstruktur und
Tiefenstruktur der Sprache.
Die Ebene unserer Erfahrungen hat mit unserem Erleben und mit unseren
inneren Zuständen zu tun, die mit dem Medium der Sprache mehr oder
weniger bruchstückhaft ausgedrückt werden.
Durch die Tiefenstruktur der Sprache, die sich durch die Fragen des
Metamodells hörbar macht, ist es möglich, sehr nahe an die
ursprüngliche Erfahrung heranzukommen.
Tiefenstruktur und Oberflächenstruktur
unterscheiden sich nach dem Meta-Modell durch drei Prozesse:
durch Tilgung, Generalisierung und Verzerrung.
Das Meta-Modell ist ein wirkungsvolles
Instrument in unserer alltäglichen Kommunikation.
Es kann angewendet werden um:
 |
Informationen zu
sammeln |
 |
zum Klären von
„Bedeutungen“ |
 |
zum Vermeiden von
„Gedankenlesen“ |
 |
zum Erkunden von
dahinterliegenden Erfahrungen |
 |
zum Entschärfen von
Provokationen |
 |
zum Gewinnen neuer
Wahlmöglichkeiten |
usw.
Das Milton-Modell ist nach Milton
Erickson benannt.
Es beschreibt, wie sprachlich Tilgungen, Generalisierungen und
Verzerrungen als Prozess-Elemente so eingesetzt werden können, dass
der Zuhörer die konkreten Inhalte aus seiner Erfahrungs-Welt
hinzufügen kann.
Beim Milton-Modell will man in der Oberflächenstruktur bleiben, mit
dem Ziel, sprachlich zu führen und um unbewusste Ressourcen zu
erkennen.
Das Milton-Modell besteht aus zwei großen Teilen:
aus der Umkehrung des Meta-Modells und aus zusätzlichen Elementen
hypnotischer Sprache.